Freitag, 11. Dezember 2009

Vom Laster überfahren

So fühle ich mich zumindest.
Seit gestern Halsschmerzen, dicker Kopf, jeder Knochen tut weh und jede Bewegung macht mich unheimlich müde.
Letzte Nacht bin ich auf das Schlafsofa im Gästezimmer umgezogen, damit ich wenigstens nachts mal meine Ruhe habe und nicht durch Kinderschreie aus dem Schlaf gerissen werde.
Schlafen konnte ich trotzdem nur eingeschränkt, da ich die Matratze nicht gewöhnt bin und das ständige Gewecktwerden der letzten Monate meinen Schlafrhythmus extrem gestört hat.
Vielleicht legt sich das die nächsten Tage und ich schaffe es, mal wieder eine ganze Nacht durchzuschlafen, wäre zu schön :-)
Außerdem hoffe ich, daß sich dieses Krankheitsgefühl nicht weiter ausbreitet - noch habe ich kein Fieber und kann das Gröbste erledigen.
Nevio habe ich auch zu Hause behalten, da er nach wie vor an seiner Bindehautentzündung laboriert, hoffentlich bleibt Emilia davon verschont.
Hat aber auch was Gutes, an Weihnachten sind wir bestimmt alle wieder fit :-)

Dienstag, 8. Dezember 2009

Ich geh dann mal Kekse backen ...

Seit gestern Mittag liegt nun schon ein Keksteig in unserem Kühlschrank. Und ich bin immer noch nicht dazu gekommen, ihn endlich zu verbacken.
Da er aber Ei enthält und ich ihn nicht noch länger aufheben möchte, bin ich nun gezwungen, ihn trotz größter Müdigkeit noch zu verarbeiten ...
Die Nächte sind nach wie vor bescheiden, seit heute hat Nevio auch noch eine eitrige Bindehautentzündung. Ich will einfach nur mal wieder in Ruhe schlafen *gähn*
Wie gesagt, ich geh dann mal Kekse backen (wenn sie schön werden, wird es auch ein Foto geben :-)).

Montag, 7. Dezember 2009

Gedanken über die Ehe

Momentan schwirren mir immer eine Menge Gedanken im Kopf herum.
Ich habe einen wirklich liebenswerten, gutaussehenden und intelligenten Mann. Und doch nerven mich dann oft Kleinigkeiten, ich interpretiere vieles in sein Verhalten hinein, was vielleicht so gar nicht stimmt und ärgere mich manchmal richtig.
Wenn ich mich so umsehe, ist es in sehr vielen Beziehungen das Gleiche. Und das Schlimme ist, viele merken gar nicht, daß der Mann an ihrer Seite immer noch liebenswert und passend ist, und steigern sich dann in ihren Ärger hinein.
Ich weiß, daß ich manchmal Dinge auf ihn projeziere, die mich selber beschäftigen oder belasten, daß ich eine Art Blitzableiter brauche und oft ist es auch so, daß ich Erwartungshaltungen habe, z.B. im richtigen Moment getröstet zu werden, in den Arm genommen zu werden, schlicht, jemanden zu haben, der in mich hineinsehen kann.
Das ist unmöglich. Und dessen bin ich mir bewußt.
Männer scheinen solche Dinge gar nicht zu stören. Und in vielen Fällen ist es bestimmt tatsächlich so.
Ab und zu hätte ich dann doch gerne ein männliches Gehirn, wäre lieber emotional etwas geerdeter und hätte gerne einfach mal etwas weniger Gedankenwirrwarr im Kopf ...
Ich schreibe das nicht aus irgendeinem aktuellen Anlaß, mir gehen diese Gedanken einfach immer wieder im Kopf herum und da ich gerade am PC sitze, werden sie eben schriftlich festgehalten.
Ich liebe meinen Mann sehr und trotz allen Gedankenwirrwarrs und manchmal auch Ärger würde ich ihn nicht hergeben oder eintauschen. Wir ergänzen uns in vielen Dingen, sind wie Ying und Yang. Auch wenn ich dieses Yang eben ab und zu nicht ganz verstehe und erklären kann.
Er erdet mich, wenn ich mal wieder zu meinen höchsten Luftschlössern emporfliege, nimmt alles ernst was ich ihm sage und versucht immer, Kritikpunkte meinerseits zu bessern, liebt mich so wie ich bin (oder gerade deswegen) und ist zudem noch ein wunderbarer Vater für unsere Kinder.
Und genau das halte ich mir jedesmal vor Augen, wenn ich dann mal verärgert oder enttäuscht bin, wenn ich mir wünsche, einen Moment lang wieder ungebunden und allein zu sein, wenn ich mich unverstanden fühle und meinen Mann am liebsten an die Wand klatschen würde.
Das sind nämlich alles nur Momentaufnahmen und nicht übertragbar auf unsere gesamte Beziehung. Die wunderbar ist, so wie sie ist.
Und wie ist das bei Euch so ?

Freitag, 4. Dezember 2009

Fast verpasst !

Letzten Freitag habe ich ihn total vergessen, heute wurde ich gerade noch daran erinnert !
Der Freitagsfüller, der mir schon richtig ans Herz gewachsen ist :-)


1. Beste Freunde gibt es nur wenige, aber sie sind eine große Bereicherung fürs Leben.

2. Kümmere Dich um Deine Gesundheit, es ist Virenzeit.

3. Ich bin bereit für ein neues Jahr voller Überraschungen.

4. Der Duft einer frisch aufgeschnittenen Limette ist eines meiner Lieblingsgerüche.

5. Meine älteste Weihnachtsdekoration ist der Schwippbogen meiner Oma.

6.Man nehme etwas Ingwer, Zitrone und Honig, mische alles zusammen und man bekommt das leckerste Antivirenmittel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf früh Schlafen gehen , morgen habe ich einen Ausflug zu meinen Eltern geplant und Sonntag möchte ich in die leuchtenden Augen meiner Kinder schauen, wenn sie die gefüllten Stiefel vor der Tür finden :-) !

Von wegen

Naja, ich hatte ja gestern sehr auf eine ruhige Nacht gehofft, leider blieb es bei dem Wunsch.
Gegen ca. 1 Uhr (ich hatte keine Lust, auch noch auf die Uhr zu schauen) brüllte es direkt in mein Ohr "MAMA, wo bist Du ???!". Ich stand fast senkrecht im Bett, das war weitaus schlimmer als das Rufen aus dem ein Stock tieferen Kinderzimmer. Einziger Vorteil war, daß ich nicht aufstehen und runterhatschen musste, sondern nur den Arm über das Kopfende unseres Bettes strecken (die Gästematratze liegt dort quer), den Kopf unseres Sohnes tätscheln und die Worte "Ich bin da. Schlaf weiter." von mir geben musste.
Ab da war Ruhe bis ca. 6 Uhr, als unsere Tochter lautstark krähte und mir mitteilte, daß sie schlimme Ohrenschmerzen hätte.
Nach dem Frühstück waren die Ohrenschmerzen auf wundersame Weise wieder verschwunden und sie wollte unbedingt in den Kindergarten gehen ...
Entweder wollte sie nur ein paar extra Kuscheleinheiten und Zuwendung einholen oder aber sie wird heute Nacht mit Fieber und erneuten Ohrenschmerzen aufwachen - was hoffentlich nicht eintritt.
Wahrscheinlicher ist, daß beide Kinder Alpträume haben werden, da heute am späten Nachmittag der Nikolaus im Kindergarten war und vor allem Nevio sichtlich ängstlich und bleich wurde bei dessen Anblick. Er beteuerte zwar hinterher, daß der Nikolaus richtig lieb sei und ihn nicht gehauen hätte (woher hat er das denn bitte ???), aber so ganz geheuer war ihm die Sache nicht.
Mal sehen, vielleicht steht uns ja wider Erwarten auch eine ganz entspannte Nacht ins Haus, Kinder sind je bekanntermaßen immer gut für Überraschungen ;-)

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Mein Sohn

Seit Wochen möchte Nevio nur noch bei uns im Zimmer auf der Gästematratze schlafen. Eigentlich schläft er immer in seinem Bett ein, schreit dann mitten in der Nacht und wir transportieren ihn dann hoch.
Heute Abend konnte er nicht einschlafen (ich hatte ihn mittags eine Stunde hingelegt, schwerer Fehler !), hüpfte bei uns unten noch ein wenig herum und weigerte sich partout, ins Bett zu gehen.
Bis ich den Vorschlag machte, er könne sich ja schon mal auf die Gästematratze legen und dort einschlafen. Allerdings nur unter der Bedingung, daß er alleine einschläft.
Ich muß dazu sagen, unser Sohn ist bisher höchstens 2-3 Mal von alleine eingeschlafen, sonst muß immer gekuschelt werden !
Was macht er ? Strahlt mich an, meint "Ja, mach ich !", geht hoch, legt sich auf die Gästematratze und ward nicht mehr gesehen !
Das war vor über einer Stunde, er scheint wirklich zu schlafen (werde ich auch gleich sehen, da wir auch auf dem Weg ins Bett sind).
Und wir haben wahrscheinlich eine ruhige Nacht vor uns (wenn Sohnemann bei uns schläft, schläft er fast immer durch und rührt sich die ganze Nacht nicht), außer Emilia fällt ein, daß sie unbedingt unsere Nähe braucht oder jemand ihre Decke vom Boden aufheben muß ...

Größtmöglichstes Chaos ...

Ich komme gerade vom Kinderzimmer. In dem ich nun geschlagene 1,5 Stunden damit verbracht habe, Kleinteile vom Boden aufzuklauben, zu sortieren, wegzuschmeißen, Spielzeuge in Kisten zu räumen und Bücher in die Regale ...
Warum müssen Kinder eigentlich immer das größtmögliche Chaos veranstalten ? Selbst wenn mir jemand den Auftrag dazu geben würde, ich könnte es nicht so perfekt wie die Beiden ...
Nun bin ich völlig k.o., aber das Zimmer sieht wieder bewohnbar und vor allem bespielbar aus.
Alle paar Wochen tue ich mir das an, dazwischen setze ich kaum einen Fuß hinein, außer natürlich abends wenn es ins Bett geht.
Zwischendurch hatte ich mal Anläufe unternommen jeden Abend mit den Kindern zusammen aufzuräumen oder zwischendurch mal am Nachmittag, das endete aber meist damit, daß ich völlig genervt war, die Kinder irgendwo in einer Ecke herumwühlten statt aufzuräumen und ich nicht wirklich Ordnung hineinbrachte.
Deshalb nun eben diese eingeschobenen Mammut-Aufräumaktionen, die zwar viel Energie kosten, aber zumindest kurzzeitige Befriedigung meinerseits bringen (die Kinder freuen sich auch und bedanken sich bei mir, bisher hatten sie aber keine Nachmachambitionen).
Ich hoffe einfach, daß sie an meinem Beispiel lernen und irgendwann selber daran Freude haben, wenn sie ihre Sachen wiederfinden und weniger Dinge kaputt- oder verlorengehen.
So, und nun lehne ich mich zurück und geniesse noch einen Moment diese himmlische Ruhe, bevor hier wieder Geschrei durch die Zimmer hallt :-)